Westerland Online - Sylt


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Geschichte Westerland / Sylt
und Umgebung!


Nachdem die Allerheiligenflut am 1. November 1436 den Ort Eidum vollständig zerstört hatte, gründeten die Überlebenden nordöstlich (Söl'ring: "Wäästerlön") einen neuen Ort. Westerland 1462 erstmals urkundlich erwähnt.

1855 Gründung des Bades
1905 Stadtrecht
1949 Anerkennung als Heilbad

Sylt war Teil von Jütland (Festland, heute Dänemark und Schleswig-Holstein)
Besiedlung durch Friesen im 8. und 9. Jahrhundert

Bis 1240 war Sylt doppelt so groß wie heute (2004).

1386 wurde Sylt zwischen dem Herzog von Schleswig und dem Königreich Dänemark aufgeteilt

1435 wurde Sylt (bis auf List und Umgebung) Teil des Herzogtums Schleswig
Im 15. Jahrhundert entstanden vermutlich die ersten Dünen.

17. und 18. Jahrhundert: Walfang, Seefahrt und Austernzucht sorgen für Wohlstand; Ursprungszeit des Biike-Brennens (21. Februar)

Reiche Kapitäne bauen Häuser in Keitum; bis Mitte des 19. Jahrhunderts Hauptort der Insel
In der Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Tourismus; Westerland löst Keitum als Hauptort ab

Im Ersten Weltkrieg wird Sylt vom Militär besetzt (Infanterie-Regiment 162, später Landwehr-Regiment 85), ist aber nie Kriegsschauplatz





Westerland / Sylt Surftipps


stadt-westerland.de
Umfangreiche Infos



westkuestenet.de
Sehr umfangreiche Homepage Thema Friesland






1927 Eröffnung des Hindenburgdamms (11 km, benannt nach Reichspräsident Paul von Hindenburg) mit Eisenbahnlinie (keine Straße)

In den 30er Jahren galt die Insel auch unter vielen Nazis als Chic - so hatte Hermann Göring z.B. ein eigenes Haus am südwestlichen Ortsrand von Wenningstedt, er nannte es Min Lütten - dieses Haus steht heute noch nahezu unverändert. Aber auch unter den Personen, die den Nazis kritisch gegenüber standen, war die Insel beliebt. Insbesondere das intellektuelle Kampen zog stets freigeistige Künstler und Literaten an. Einer der Treffpunkte war das Haus Kliffende in der Kampener Heide.

1938: Eindeichung des Rantum-Beckens, durch den RAD (Reichsarbeitsdienst). Man wollte einen tidenunabhängigen Wasserflugplatz errichten. Heute dient das Rantum Becken als Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden.

Im Zweiten Weltkrieg wird Sylt Sperrgebiet; Bau massiver Bunkeranlagen in den Dünen vom "Ellenbogen" bis nach Hörnum; Stationierung von 10.000 Mann; Invasion der Engländer mit Panzern und Fahrzeugen in den letzten Kriegstagen über den Hindenburgdamm, Kapitulation ohne Gegenwehr

1945: Aufnahme von Heimatvertriebenen in den alten Wehrmachtswohnungen und Lagern.




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