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Sylt aktuell

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Pressemitteilung Kreis Nordfriesland, Hans-Martin Slopianka, 20.10.2005 Quelle: Rettungsdienst



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Auch auf Sylt gilt jetzt 112

Einheitlicher Notruf auch auf Sylt

Auch auf Sylt lautet die vorwahlfreie Telefonnummer für Notrufe jetzt 112. »Seit dem 10. Oktober 2005 werden alle Sylter Hilfeersuchen und Krankentransportanfragen von der zentralen Rettungsleitstelle des Kreises Nordfriesland in Husum bearbeitet«, erläutert der Leiter des Kreis-Rettungsdienstes, Malte Goltz. Dort laufen sämtliche Anrufe für den Rettungsdienst und die Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet zusammen.

Die bisherige Nummer des Inselnotrufes 6666 bleibt zunächst freigeschaltet, wird in absehbarer Zeit aber eingestellt werden. Bis dahin werden Anrufe bei 6666 automatisch nach Husum umgeleitet. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten europäischen Ländern wird die 112 mittlerweile als einheitliche Notrufnummer verwendet.

Der Kreis ist gesetzlicher Aufgabenträger für die Notfallrettung und den Krankentransport in Nordfriesland. Nur auf Sylt führt er diese Aufgaben nicht selbst durch, sondern hat den Westerländer Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes damit beauftragt. Normale Krankentransporte ohne Eilbedürftigkeit können unter der Servicenummer der Rettungsleitstelle 04841/2002 bestellt werden.


Feuerwehr und Rettungsdienste auf Sylt

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»Für unsere Einwohner und Urlaubsgäste hat die einheitliche Nummer auch den Vorteil, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Luftrettung nun ohne Zeitverzögerung parallel alarmiert werden können«, erklärt Goltz.

Die wichtigsten Angaben, die die Rettungsleitstelle benötigt, sind:

. Wo geschah etwas?
. Was ist geschehen?
. Wie viele Personen sind betroffen?
. Welche Art von Verletzung oder Erkrankung ist erkennbar?

»Sehr wichtig ist auch, dass der Anrufer in der Aufregung nicht gleich wieder auflegt, sondern der Leitstelle die Gelegenheit gibt, weitere Fragen zu stellen«, berichtet Malte Goltz aus der Praxis. »So sind oft noch Hinweise möglich, die im Ernstfall Leben retten können.«