34 WM-Titel
Nivea World Cup Sylt: Björn Dunkerbeck schreibt Geschichte
Jetzt ist er endgültig im Windsurf-Olymp angekommen. Björn Dunkerbeck wurde beim Nivea World Cup Sylt, dem Weltfinale der Windsurfprofis, zum 34. Mal Weltmeister. Mit seinem neunten Sieg auf Sylt holte er den Weltranglistenersten Micah Buzianis noch ein, mit
dem er sich nun den WM-Titel im Slalom 42 teilt.
Damit sammelte Dunkerbeck so viele Titel wie kein anderer Profisportler der Welt. Und auch in Zukunft kann wohl nur er selber, der "König der Windsurfer", seine eigene Bestmarke knacken. "Ich in
überglücklich, den Titel auf Sylt und damit die Weltmeisterschaft gewonnen zu haben", freute sich der Rekordsieger.
Im Waveriding gewann der 22-jährige Brasilianer Kauli Seadi seine erste Weltmeisterschaft vor den Briten Nik Baker und Robby Swift. Bei den Damen sicherte sich die Spanierin Daida Moreno ihren neunten WM-Titel. Zweite wurde Daidas Zwillingsschwester Iballa, Dritte die Schweizerin Karin Jaggi.
170.000 Besucher am Brandenburger Strand
Der 10-fache Deutsche Meister Bernd Flessner machte einen der besten Wettkämpfe seines Lebens im Slalom 42. Der Mann aus Norderney erreichte in zwölf Rennen elfmal das Finale und katapultierte sich mit seinen Super-Leistungen wieder zurück in die Windsurf Weltelite.
Die anderen deutschen Teilnehmer um Steffi Wahl aus Laupheim und Klaas Voget aus Aurich verpassten die Finalrunden.
Auch in diesem Jahr wurde der Nivea World Cup Sylt seinem Ruf als eines der größten Wassersport-Events der Welt gerecht. 90 Teilnehmer aus 21 Nationen kämpften um ein Preisgeld von 105.000 Euro. Top-Sport, Party, Sonne und Meer lockten über 170.000 Besucher an den Brandenburger Strand. "Das ist ein neuer Zuschauerrekord in der 22-jährigen Geschichte des "Wimbledon der Windsurfer", strahlte der Organisator des Nivea World Cup Sylt, Matthias Neumann, von der Agentur Act aus Hamburg.