Tierschutz und Artenschutzzentrum auf Sylt
Auf einer circa 10 Hektar großen Fläche
hat der Deutsche Tierschutzbund auf Sylt ein Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum
errichtet. Als Beitrag zum aktiven Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten
werden wertvolle Biotope und Refugien geschaffen. Die weitestgehend unberührte
Landschaft wird von Schafrassen, die vom Aussterben bedrohten sind, beweidet.
Gleichzeitig verfügt das Zentrum über eine Erstaufnahmestation für
in Not geratene Seevögel. Die Errichtung dieser Station wurde von der Landesregierung
Schleswig-Holstein finanziell unterstützt.
„Es freut mich besonders, dass wir in Zeiten des globalen Artenrückgangs
das Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum auf der Insel Sylt eröffnen und
somit ein besonderes Zeichen zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt
setzen können“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Deutscher Tierschutzbund errichtet Zentrum auf Sylt
Um wertvolle Biotope zu entwickeln, wird die etwa 10
Hektar große unbebaute Fläche mit einer vom Aussterben bedrohten
Schafsrasse, Coburger Füchse, extensiv beweidet. Schon jetzt sind Lebensräume
für viele, teils selten gewordene Tierarten entstanden.
Fester Bestandteil der Einrichtung ist eine Erstaufnahmestation für in
Not geratene Seevögel. Hier erhalten beispielsweise verölte Seevögel
eine rasche tierärztliche „Erste Hilfe“, ehe sie in die Seevogelrettungsstation
des Deutschen Tierschutzbundes in Kappeln transportiert werden. Im Informationsraum
erfahren Besucherinnen und Besucher Interessantes über die heimische Tier-
und Pflanzenwelt, die Seevogelrettung und die Arbeit des Deutschen Tierschutzbundes.
(Grafiken: ©Deutscher Tierschutzbund e.V.)